Besuch in der Leitstelle

Staatssekretär Wilfried Klenk MdL besucht die Integrierte Regionalleitstelle Ostwürttemberg.

v.l.n.r. Kay Thiemig, Leiter der Integrierten Regionalleitstelle Ostwürttemberg; Staatssekretär Wilfried Klenk; Otto Feil, Kreisbrandmeister; Thomas Wagenblast, Dezernatsleiter im Landratsamt Ostalb; Dr. Eberhard Schwerdtner, 1. Vorsitzender des DRK-Kreisverbandes Aalen e.V.; Winfried Mack, MdL; Matthias Wagner, Kreisgeschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Aalen e.V.; Marc Sachsenmaier, Leiter der Notfallrettung im DRK-Kreisverband Aalen e.V..

vorne: Leitstellendisponent Olaf Schneider-Röhner.

Telefone klingeln, Lichter blinken und Knöpfe leuchten – ein ganz normaler Tag in der Integrierten Regionalleitstelle Ostwürttemberg. Staatssekretär Klenk verschaffte sich selbst einen Überblick. Alle Notrufe der Landkreise Ostalb und Heidenheim laufen in der Integrierten Regionalleitstelle Ostwürttemberg auf. Beim Anruf in der Leitstelle wird die Rettungskette ausgelöst – vom Helfer-vor-Ort, über Rettungsdienst und Notarzt bis hin zum Helikopter – eben genau das Rettungsmittel welches im individuellen Fall benötigt wird. Der Besuch von Staatssekretär Klenk bezog die Belange der Feuerwehr und der Rettungsorganisationen ein. Fragen nach den Ursachen der steigenden Einsatzzahlen sowie die stetige Verbesserung der Versorgungsqualität im Bereich der Notfallrettung standen im Mittelpunkt der Erörterung. Der Ostalbkreis und der Landkreis Heidenheim sind hierbei „in der gemeinsamen Leitstelle in Aalen, in der hervorragende Arbeit geleistet wird“ vorbildlich aufgestellt, so Staatssekretär Klenk. Zusammen mit dem Dezernenten Thomas Wagenblast vom Ostalbkreis und Kreisbrandmeister Otto Feil konnten die Anforderungen an die standardisierte Notrufabfrage der Feuerwehr in der Leitstelle vorgestellt werden. Einen Überblick über die Leistungsfähigkeit der gesamten Rettungskette stellte Dr. Eberhard Schwerdtner, 1. Vorsitzender vom DRK-Kreisverband Aalen e.V., vor. Das neue standardisierte Notrufabfragesystem NOAS+, welches sich in der Integrierten Regionalleitstelle Ostwürttemberg im Probebetrieb befindet, konnte in der Praxis beobachtet werden. Geht also ein Notruf in der Leitstelle ein, so stellt der Leitstellendisponent sehr gezielte Fragen, nach einem speziellen Schema und kann mit Hilfe dieser genau abwägen, welcher Notfall besteht und welches Rettungsmittel hierfür am besten geeignet ist. So verlässt der Rettungswagen bereits die Wagenhalle, auf dem Weg zum Patienten, während die letzten Fragen und Antworten noch mit dem Anrufer geklärt werden. Diese neue Art der Anruf-Annahme hilft, noch schneller Leiden zu lindern.

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